Band 
[Erster - Dritter Band.]
Seite
31
JPEG-Download
 

Pflanzen «Historie. zi

einzuleiten, dannoch auch ein Theil der ruhmwür-digen Hauswirthschaft ist/ und da die Blumen ineiner so süssen Harmonie mit einem freudigenaufgeweckten Geist eines gesitteten Menschen ste-hen; zuvörderst aber,da man bey denenselben amallermeisten etwas zum Lobe der Majestät undGüte GOktes findet: so solle die Beschallung ei-nes Blumengarten allezeit die Crone, das Con,fect, und der Feyerabend unserer monathlichenSpatzlergänge seyn. *

?. rg.

Wir greiffen aber billig zuerst nach dem Restder im Winter blühenden, und daher sogenann-ten Chrifiblume, weil sie im, ja vor dem Christ-monath manchmal zu haben. Ihr rechter Nah-me ist schwarze Nieswurz, Helleborus niger stö-re roseo. L. 6. kiiebore noir, ein uralter grie-chischer Nahme, der von , von etwas,

das einer tödklichen Speise ähnlich, feine Benen-nung hat. Dannoch ist die weisst Nieswurz, soauch Veratrmn heißet, vielmal gefährlicher; a-her in denen Händen der Ungeschickten ist allesschädlich oder mißlich. Sonst lautet es wunder-lich, daß eine Sache, die über drey tausend Jahreiw Gebrauch ist, in ihrer Würkung keine zur völ-ligen Sicherheit dienliche Regeln haben solle.Das machet unsere kurz vorher beklagte Fluchtvor einfachen, und die Liebe zu denen in unend-licher