Pflanzen «Historie. zz
Und in dem Brief an den kilo 6e p. glaubtrr> baß bey einigen Poeten nach Stands ' Ge-bühr/auch eine dreyfach grössere Dosis vergebensseyn dürfte:
8i rribus ^nr!c/ris eapur inlknablle nun»
lonKiri IHmo commi5er!r.
Auch in k.vilio! I.. U. Lp. 2. läßt es sich, voneiner Nießwurz. Cur verstehen, die demjenigengebühre, oer eigene Mittel zu leben hat, und dochmit Reimenmachrn Geld zu verdienen sucht:
8eci, huoä non 6elir, kabenrem,()uL porerune un^uam lariz expurgarü(üieutX»
melius öormire purem, ^uam versusseribere.
Bis auf unsere Zeit ist der Ruhm solcher Arzney-kraft , in Eröfnung des verstopften Gekrößgeä-ders, in gelinder Reinigung des Leibes, und inMilzkrankheiten: man nehme die Würzen selbstein, oder ziehe ihre Kraft mit Wein oder äöassek! so aus, daß es eine so dicke Brühe giebt, als mög-lich, welches man extractum liquidum nennt» Die! Landwlkthe brauchen die dickste Zasern der Nieß,würze, daß sie eine derselben einem von vergiftetSeuche angefallenen Rindvieh durch die unter demII. Band. C Halse