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[Erster - Dritter Band.]
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Pflanzen-Historie. 51

kolloides, und formiren eine lange Röhre; dererStaubfäden, stamina, sind nur drey, da fast alleZwtbrlgrwächse sechs haben, und in ihrer MitteIst das oberste Theil des Stiels in drey Zasernoder Federlctn getheilt, daß in einer einzigen Sor-te ein so kostbares Gewürz formirt, da alle übri-ge vierzig Sorten der Gartensafranblumen nichtdas mindeste nütze seyn.

§. 46.

Und dieses Bild finden wir hundertmal inder Natur, welches nach unserm Verstände unsein widersprechend Geheimniß dünkt, aber doch ssund nicht änderst ist, daß es auch die austrreste Na-turalisten nicht läugnen können. * Da heißt esdann gar oft im Reiche der Natur, wie im Rei-che der Gnaden: Sechzig ist der Königinnen, undachtzig der Kebsweiber,und der Jungfrauen ist kei-ne Zahl; aber Eine ist meine Taube, meine From-me : Eine ist ihrer Mutter die Liebste. Hohel. 6,7.Was kützeln sich dann die starken Geister mit ih-ren Würmleinsgedanken von mehr als einer Welt,und wer der Erlöser in andern Welten sey ? Wasliegt es daran, daß, gegen dem höchsten GOtt zurechnen, etliche tausend Erbsenkügelein am Him-mel herum rollen, die kein Herzlein, plantulamsemlnalem, haben, wann es ihm gefallen, nur aneines derselben, nemlich an unsere Erdenkugel, al-

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* Sicher- moralischer Betrachtungen letzte- Stück.