Band 
[Erster - Dritter Band.]
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z6 Oeconomische

andern auf diß oder das Gewacbs ge-schickter eintterichreeen Erde zusammenträgt. Zum Exempel, vor die Anemonen nimmtman frische ungetrocknete Erde von einer Vieh,trift, die da leicht, fandigt und etwa« fett sichzeigt; man sticht solche nicht tiefer als sechs biszehrn Zoll aus, N8. mit samt dem Rasen , derdas beste ist, aber völlig verfaulen muß. Hier«zu wird ein Drirchetl verfaulten Kühmist gemen«get, die grosse Steine kommen davon, die Schol»len werden zerdrückt, die Erde wird nicht gesiebt,dann eine gar zu zarte Erde verkleibt nur die fein,ste Würzelein eines Gewächses. Gedachtes Er,denmengsel lässet man zusammen ausfrieren, beygelindem, nicht allzunassem Wetter gräbt man al,les um, und diese letzte Arbeit wird drey ViertelJahre lang alle Monath continuirt, so ist die Er,de auf den September zur Einsetzung der Anemo-nen geschickt. Vor ausländische Gewächse hin,gegen, als vor die Aloen, wird das Mengsel vondrey Theilen verfaulten Wasen» oder Vieh. Waid-Erde , zwey Theil weissen Sand, und so viel ge,siebten Kalchschutk zusammen gesetzt. Zu derBecherblume, Cotyledon, nimmt man auch stattdes letzten, verfaulte Gerberloh, und Rasen, oderWeiderde nebst Sand, jedes gleiche Theile. Undso auch in andern, wovon wir in folgendem man,ches Exempel hören werden.

§. 5Z.