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Pflanzen-Historie.
§. 62.
Das vierte ist die Reinigung der Luft undGewächse durch Abpflückung der faulen und ver-dorbenen Blätter, welche an den Gewächsen seyn;wie auch daß alles Spinnengewebe, und was vonUnztefcr ausstoffet, weggeschaffet werde. Ictzoaber im Merzen bey milder Luft werden auch dieBlätter und Stämme der Orangerie von allerUnreinigkeit abgewaschen und gereiniget. So-dann bey eben so günstigem Wetter im Merzendie Kübel oder Zuber mit Lorbeer »Anus »Eisten»Wermuthbäumen und dergleichen starken Artengar in die freye Luft an einen solchen Ort gesetzt,wo sie gegen die kalte Winde Schutz haben , dadenn,wann das Haus leerer worden,eine gute freyeLuft denen übrigen im Gewächshause verschafftwird.
§. 6i.
Endlich wird sämtlichen Gewächsen eineErquickung dadurch gegeben, daß die Oberflächeder Erden in Töpfen und Zubern umgerührt, vomUnkraut gereiniget, und vermoderter Rindermistoben aufgethan werde. Bey einigen nimmt ürandie Erde, so weit man ohne Beschädigung derWürzen zukommen kann , oben ja wohl auf derSeiten, weil die Kübel besonders hierzu gemachtworden, weg, und füllet davor frische und fetteErde ein. Und wo sich Orangebäume zeigen,
die