Pflanzen, Historie. 147
tische und saure Materie, oder auf eine tartarischsund schleimichte Verstopfung des Geblüts, alsauch auf die Dofin sehen müsse, daß man solcheklein mache, oder nach und nach steige; dann woes zu häufig gebraucht werde, da verursache esHaisere oder schweres Athemhohlen, gleichwie erauch, in grosser Abzehrung des Leibes, in Blut»stürzungen, in der Ruhr, in der eiterhaftewGoldader, in der Neigung zum Erbrbrechen, wiebey Schwängern solches schädlich gesunden zu ha-ben gestehet. Und endlich 6. stimmen viele recht-schaffene ältere und neuere Aerzte in Anpreisungeben dergleichen vortreflichen Arzneytugenden desBieberklees überein.
§. 4Z.
Demnach können wir als was zuverlaßiges,und zwar nicht allezeit, aber doch manchmal nach-zuahmendes aus jenem Fränkischen Tractat anmer-ken, daß das Bieberklee vortrefliche Hülfe geleisteti) in abwechselnden langwierigen Kopfschmerzenoberhalb dem Auge (in linu fronrali) dabey derMagen verderbt, die Glieder matt, der Urin hitzi-ger Färb waren, bey unterschiedlichen Personen,denen, wie auch mehrern, nach Belieben, dasKrautimThee, in Brühe oder Bier gesotten,auch in Formeiner Essenz gebraucht worden, r) In den Sich-lern eines Jünglings, der zugleich wegen verwirr-ter Aussprache vor einen Besessenen gehalten wur-
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