Pflanzen »Historie. 159
beständigen Bangigkeit um und unter der Brust,aus dem Schlucksen oder Höschen, dabey meistensauch aus einem heftigen Durst abzunehmen.*Ferner sind Erbrechmittel gefährlich zu gebrau-chen 2. zunächst und unmittelbar nach einem ge-habten Zorn, z. in muthmaßllch oder offenbahrerVerschlinqung oder Verwirrung der Gedärme, al-so bey allen, die an Brüchen oder Rupturen lei,den. 4. Bey heilsamer Flieffung des Geblüts, alsdes monatlichen, der Goldader, 5. in dem Zahnender kleinen Kinder, 6. in der Gliederkrankheit,und solchen Umständen, wo die Natur auch durch«inen Ausschlag der Haut eine heilsame Absonde-rung (cricicam exrerminarionem) erreget hät-te, 7. in besorglichen Augenschwachheiten, 8. oderBlutstürzungen von Zerreiffung einer Ader, -.ingrosser Vollblütigkeit, ** und heftiger Geblüts-wallung, da man eine Erhitzung, und gewaltig,
auch
7 Wo eine verhärtete langwierige zu einem Krebs geneigteGeschwulst amMagen ist,dcre Zeichen viel ähnliches mitoben gemelkten haben,ist daSErbrechen eben so schädlich.
** Die Zeichen der kränklichen Vollblütigkeit sind fast vonselbst bekannt: nemlich eine gute röihlichte Farbe, oderdoch aufgetriebene Adern, groß und voller Puls, trübeAugen, schweres Athemhohlen, ängstige oder gauckel»hafte Träume, schlechter Magen, müde Glieder, Kopf«schmerzen gegen das Genick, gewohnte Verblutungen,oder Verstopfungen derselben, und dieses in solchen,die gerne ruhig gelebt, keinen Nahrungsmangel gelit-ten, in ihren besten Jabren sind, des-Aderlassens g«wohnt, oder dasselbe unterlassen, .rr.