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[Erster - Dritter Band.]
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Pflanzen Historie. 165

vor dem Erbrechen oftmals fürchten, sind meistensam leichtesten dazu zu rcitzen, und kommen amKaldesien davon, wann sie auch ein stärkeresBrechmittel, aber nur in kleiner Dosin nehmen;da hingegen starke Bauersleute von einem gutenTrunk Baumöl sich leichter erbrechen, als von ei-ner Medicin aus Spießglas. r) Wann eineSäuqamme ein Erbrechmittel nimmt, so wirdder Säugling sich schwerlich auch erbrechen; hin-gegen wenn jene durch Arzney unter sich purgiert,sowird man bey diesem eben dieselbe Würkung spüh-ren. Daher folget, daß die Theile von einigenunter sich reinigenden Arzneyen würklich in dasGeblüth übergehen, von denen erbrechenden abernicht. * z) Allzu oft begegnet es einem Hausva-ter, daß eines der Familie von einem Arzney-siümpier ein solch Erbrechmitte bekommen , daßdas Erbrechen im höchsten Grade, und mit Lebens-Gefahr zusetzt. Da ist das beste, nur einen klei-nen Trunk warme Brühe, oder laulecht Wasser zuthun, damit zuerst das Gift alle aus dem Magenkomme; hernach aber die Reitzungen desselben zustillen, mit einem Quärtleln ordinart weissemWein, oder im Gewicht ein halb Pfund, mit sechsoder vier Loth Zucker, und von einer kleinen Ai>tron die äusserste Schelfe gelind aufgesotten, durch-geseihet, und ein kleiner Eyerdotter darein gerüh-

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* ttoffmsnn Oiilert. lle remeUiis in sscurik. x l6.