Band 
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I8O Oeconomische

Naturkunde sich zu erfreuen, indem Dero jetzigeLebensart zur Aufnahme derselben ungemein ge-schickter ist/ <us die bisherige zu Göttingcn, daSie den todten Cörpern mehrere Zeit/ mit grosserGefahr die eigne Gesundheit einzubüßen, wiedmenmußten, als der lieblich lebenden Pflanzenkunde.Nun dieser Herr Hofrath meldet / daß an demBerg Arnus / wo es so fette Rindweiden giebt/alle Tage von siebenzig Kühen vierhundert MaaßMilch / welche allda im Gewichte zwölf Crntnerausmachen, gemolken werden / und daraus eineinziger fetter Kaß von achtzig Pfund verfertigetwird. Und dieses komme meistens daher/ daß anden untern Bergen eine grosse Menge Sinau/ anden mittlern der Spitzenwegerich, und an den Ae,ckern die Muttern/ Ivlursllina, eine Art Kümmich/in schönstem Ueberfluß wachst, welches alles Pflan«zen seyn , die was gelind anziehend oder adstrin»girendee mit sich führen. Da nun Lbymus,Lkylug und l^sc einander sehr verwandt seyn/ somag die Pflanze von viel ältern Zeiten aus land-wirthschafclicher Wahrnehmung ihrer nahrhaftenFütterung ihren Namen bekommen haben. Siewird in der Arzney im Thee oder Milchschottengesotten/ auch als ein Pulver eingenommen, inFällen/ wo es nöthig ist/ anzuziehen/ zuheilenund zu stopfen, in innerlichen Geschwüren / beydörrsüchtigen Naturen/ im Blut harnen, in Rup,

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