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Tod gebracht / * oder üblen Schaden gethan/ wieich eine gelähmte Person von dergleichen Gebrau-che in der Ruhr gesehen Vier sicherer ist derBeere Gebrauch wider die Mundfäule/ wovonkurz zuvor bey der Natterwurz gemeldet worden.Aber am allcrangenehmsten ist der von mir ersun,dene Gebrauch der zarten Hrydelbeerblättlein, wcl,che aber zu der Zeit müßten gesammler werden/wann die Blümlein abfallen/ und die Beere kaumanfangen sichtbar zu werden Solche Biättlctnkommen im Gebrauch dem Sinesischen Thee in vie,lem gleich / so gar / daß man nach Belieben cnt«weder grünen / oder Thcebou daraus machenkann; letzteres geschiehet/ wann sie mit dem Was-ser in einer eisernen Pfanne, ersteres/ so dieselbein einem irrdenen Geschirr abgekocht werden. DerGeschmack ist vortreflich angenehm/und verdienetden Namen einer unserm Land eigenen Ambrosia.Der Geruch hat etwas denen Rosen ähnliches«**D r Nutzen dieses Heidelbcerthees ist so gut alsdes ausländischen oder eines guten Brustthee. Erstopft nicht/ sondern löset ab/ eröfnet das Haupt/
ist
* Breßlauische Sammlungen, 17-r. m«-n5, ONodr.
** Wenn aber die Sammlung der Myrtillblatter nichtinobbemeldterZeit geschiehet, so ist der Geschmack undGeruch viel unangenehmer. Doch wollte ich solche äl,tere und wohlgedörrte Blättleln zu Matratzen undHauptkkissen recommanvircn vor Leute, die mit lang-wierigen Flußschmerzen, oder solchen Zuständen behaf-tet, die die Federbetten nicht leiden können.