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[Erster - Dritter Band.]
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192 Oeconomifche

. fizer als in unsern Waldungen gefunden würde/zum anbinden derer Gelanderbäume sich sehr wohlschicken sollten. Die Beere sollen einigem Feder-wildpret eine angenehme Speise seyn, daraus ab-zunehmen , wie weit die Natur der fliegendenThiere von denen, die dem Menschen näher kom,wen, unterschieden seyn müsse; dann von dermenschlichen Natur hat man die Erfahrung, daßeinige dieser Beere genossen, ihr ausser dem feuri-gen Brennen, so sie im Hals machen, ein hefti-ges Purgieren erwecken, daß man etliche Tagedarnach noch ein Grimmen verspührt. * Und sosind alle Theile dieser Pflanze schärf und ätzend,daß es zu besorgen, die Gewürzkrämer, somitBetrügerey umgehen, möchten theils die Beereunter den Pfeffer mischen. Daher auch die Beeredes Seidelbastes schon längst den Namen desBergpfeffcrs bekommen. ** Die Blümlein sindam gelindesten. Die Rinden des Seidelbastsnehmen sie in Engelland viel unter die purgierendeKräutersvclne. *** Mauritius Hofmann er-crzählet, daß, da ein junger Cavalier dem andernzum Scherz nur vier Setdelbastbeere zu käuen ge-geben , daraus das heftigste Erbrechen und Pur-gieren entstanden, mit grausamen Brennen des

Mundes

* Breßl. Samml. 17 > 8 - mens. k°sbr.

** Oetner. in tiorri; p. 272. b.

*** ll'ua sncisndlsllecm, 8 » - Islis^e. 17)4.