Pflanzen «Historie. 199
verfertiget. Hernach ist das Holz wegen seinerHärte zum Brennen fast so gut als Rothbuchen,und besser als Eichenholz, dessen Asche, weil sieroth färbet, die Weiber zum Waschen nicht brauechen können. Daneben ist der Baum, so er rechtgezogen oder gewachsen, sehr geschickt, Brennholzvon ihm zu nehmen, man kann ihn wie eine Weidealle sechs Jahr köpfen, oder die Aeste am oberstenEnde des Haupstammes alle zusammen abhauen, sohat man einen beständigen Nachwuchs von Brenneholz. * O wie eine gute Sache ist es, dem Holzan-bau wohl zu warten, wie reichlich wartet er nichtwieder! Das Innere der Rinde dieses Baums die,net auch zum Gelbfarben der Wolle, ** und dieBlärter geben ein gutes Futter vor die Schaafe. ***§. n.
Die Erle oder Eliern, bey uns auch Cl-dern, Französischere, und Lateinisch(quiu Lmns ulsrur,) **** hat einerley Benen-nung in sehr vielen Europäischen Ländern. DerGriechische Name OerO-'s, oder so vom
Reisten herkommt, schickt sich sehr wohl auk dasHolz, so sich nicht wohl gerade spalten lasset, ebenwie erstgemeldtes Hagenbüchene; sondern ungleich
N 4 ausreistet.
* Herrn SylvanderS Gedanken von wikbcn Baulnen,§. 2«. und 29.
** l.inn«eu? klnrs 8uecic.
*** Leopolds Landwinhschast, p. 6sz.
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