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[Erster - Dritter Band.]
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242 Oeconornische

den zu sagenden Stamm auf seine Morgen- oderAbendselre legte. Der neue Ring also, Lrr alleJahr wächst an dem Holz unter der Rinde, heißtder Spint oder Splint, und ist sehr weich, und zugewisser Iahrszeit wie milchicht gegen dem andernHolz, und werden diese Thellc nebst dem zärlernder Rinden, so darauf liegt, von einigen nordischenVölkern als Speise gegessen, und zu Brod ge,stampft; andere wissen aus demselben eine ArtSäure zu machen,deren sie sich zum rechtenBrod»backen, oder zumBranntenwein destilliren glücklichbedienen. Man nennet aber auch den Splint ei-nes Holzes alle den äußern weißiechten Theil des-selben gegen dem inwendigen, der röthlecht siehet,und der Kern genannt wird. So findet man, daßdas Kiefernholz bald beynahe lauter Splint ist, Lcvico verla. * Wann ein Baum also ausgewach-sen, so höret er auf, neue Ringe anzusitzen, undwird alsdann zu dem gebraucht, zu welchem ertauglich erachtet wird. Man erklärt ihn zumTpem»pel vor einen Splittbaum, wann sein Holz zu gros-sen Dachschindeln (zum Häuser decken) oder Dach-spänen, die wir Schindeln nennen, und unter dieFugen der Ziegelblatten stecken, tauglich erachtetwird, da muß er aber ein gleich und gut spälrigesHolz haben, wovon man, weil er noch als einBaum steht, gleich eine Probe machen kann. An-dere

* Oeconym. Nachrichten, V. B. x. 6i.