Pflanzen. Historie. 29
wird. Wer nun den Saamen sammle« will, mußdas Gewächs bey Zeiten mit denen Würzen aus,heben, und an einem sichern Ort, mit gehörigerUnterlage von Leinwad oder Papier jenen aufzu»fassen sich befleißen.
§.14.
Anjetzo wollen wir noch in dem KllchMtM-ten herumspazieren, und die meiste April Ar-beiten, die der Gärtner vor den Hauswirth ver,richtet, betrachten. Das Aussäen aller dererjenl,gen im Merzen bezeichneten Küchengewächse *,zumal wann inzwischen ein neuer Nachwinter dasdamalen in Boden gebrachte verdorben, oder gar,welches in unserem Clima oft geschiehet, solche Ar,beiten biß hieher verzögert hätte, ist das Vor,nehmste; Hierzu kommt jctzunder die Saat derEndivien, Petersilien, und einiger spätern Salat,sorten: wie auch der Pastinacken; gelben und ro-then Rüben (deren jene theils Orten Mohrendiese Randich genannt werden) ferner der Scor,^ zoneren, Haberwurzel, Cichorien, des Majoran,j Fönchel und Dill, oder Cucumernkraut. An ei,
l nem andern Ort sehen wir, daß man mit Iätten,
l Behacken und Egen, als bey denen Spargenwur,i zel,
' * Nemlich der früh oder- Monatrettiche, des Früh-
lingsspinat, vielerley Salatkränter, der Zwiebeln,Gartenkresse, Petersilien, Pastmak, siehe den erstenBand dieser Pflanrenhistorie,?. ,rf. Z. 46.