Pflanzen-Historie. zr
Zeug den Spinat/ den Nüßleinssalat, den Säur,ampffer/ den jungen Salat; von Sprossen dieSpargen, den Hopfensalat/ von Wurzelwerck dieRapunzeln/ Monatrettiche, Lauch / Wegwarten/Scorzoneren/ von dem was als Gewürz gebrauchtwird/ den Schnittlauch/ Wintergrün / Zwiebeln,Körbelkraut, Thymian, Salbey.
§. i6.
So viel, auch nur eines oder das andere fin,den wir im April in dem Garten eines Hausvat,ters oder Landwirths. Gehen wir aber jetzo zueinem der in einer grossen Stadt vornehme Ku,chen, oder eine Hofkuche zu bedienen hat, da tref,fen wir ausser allem vorbemeldten erstlich wohl,bestellte Winterbetter an, da man aller jetztbemeld,ter Arten Pflanzen in Menge haben kan. Wirfinden die Anstalt von Gurken und Melonenbet,kern * , deren Saame früher gelegt worden, diewerden jetzo mit neuer Misterwarmung, mit Be,deckung des Nachts, mit Lüftung unter Tags, in-sonderheit mit Bewahrung vor dem Mist und Er,dendunst, welcher die Abfallung der Blumen ver-ursacht, fleißig besorgt. Welche man aber spa-ter in die Erden gebracht, deren noch kleine Kei-me werden nur mit Glocken, töpfernen Deckeln,
oder
* Siehe Phil. Müllers Gärtner' Calender im Mo»nat Merz und April.