4Q Oeconomische
um die ganz zarte Frucht herum, und nach -demdiese ein wenig zu wachsen anfangt, fallen jenegar fort; diese andere Art heißen Baume derenBlüthen um den untern Theil derer Früchte ge-hen, llore Kali liuäius cokLrenre, und derenFrüchte keine Butzen tragen, kruÄu non um-kiücaro, oder pruniserw, welches leztere so vielals Steinobs sagen will, welches auch die haus-wirthschaftliche allerdeutlichsie clalllkcarion ist,da die erstere Kernobs heissen. Diese lezteremachen sehr viele Staubfäden, ttamina, als beyzwanzig/das Steinobs aber noch mehrere, nemlichdreyßig. In der Mitte dieser Staubfäden sie-het wie bey allen Blumen ein Griffel in die Hö-he, 8c/Ius. Da gibt eö nun eine Art Kirsch-bäume, die auf einem Stiel, zwey bis drey Beeretragen, und wann solche blühen, stehet man deut-lich, daß jede Blume nicht nur ein, sondern zweybis drey Griffel , in der Mitte hat, woraus dasAnsetzen derer zwey oder drey Beere auf einemStiel voraus zu bestimmen. Es hat auch dieVerbindung der Natur oder Kunst von allen Ge-schlechtern jeztgemeldter Obsbäume, ein oder an-dere Gattung mit gefüllten Blumen hervorge,bracht. Und da sonst im Blumenreiche die ge-füllte Blumen fast niemahlen einen Saamen an-setzen , so kehrt es sich in dem Baumreiche, daßwir so sagen, um, indem diejenige, so gefüllte Blu-men