Band 
[Erster - Dritter Band.]
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44 Oeconomische

Baumblüthe , und künftigen Obs- tragens; diebenochigre nachfolgende werden wir aus demGegentheil allzu wohl schließen können.

§. ri.

Hingegen ist die Baumblüthe nicht lustig,wann in dem Merzen schon Thau gefallen, dannda sezt es Reiffen in dem Blühmonat im April,welche die schönste Hoffnung in einer Nacht ver-brennen, und dieses thun auch die Nachtfröste,zumal wann es nach Regen oder Schnee gefrie,ret. Und dieses kan im Mayen noch geschehen,wann der April gar zu warm, und nahe zu Som-merhaft gewesen. Kommt aber viel Regen überdie beste Baumblühe her, so ist es eben so schlimm.Der befeuchtende Staub derer Blumenzäscrlein,xollen lbaminum üorum, kan sodann nicht flie-gen wo er will, und die Zeugung derer Früchtewird erstikt. Mit denen Nachtfrösten und Ge-frörnuffen aber hat es offt diese wunderbahreBeschaffenheit der waltenden Göttlichen Vorsor-ge, sie sind nicht allezeit general, sie gehen offtnur Strichweise, wie wann sie der Hauch einesrauhen Nord . oder Oftwinds bald da bald dort-hin ausgestreuet: und da gibt es dann einen Glüks-herbst: der eine Nachbar ist verschont, beydemandern aber heist es:

Lc mLAnum alcerlus trulbra speÄLkis acer-vum.

Wel-