Pflanzen-Historie. 155
viel Käß geben *. So hat man von einigenArten Lichen die heilsamste Würkungen zum pur-giren * *, zu gutem Lungenthee in langwierigemHusten ***, und wider den Biß der wütigenHunde "**.
§. 77 -
In dem vierten Fach stehen die Fahrnkräu-ter , diese haben statt des Saamens den Staubmeistens auf dem^Theil der Blätter, der gegen dieErde sicher, und heissen Lpi'pk^IIolpermX oderLapillmres, weil einige ein haarichtes Wesen, sovon denen verjährten Blättern zurück geblieben,nebenhin wachsend haben. Sind alle einer anzie-hend drüknenden Kraft. In der Landwirthschaftbraucht man die Blätter des grossen FahrnkrautS,die dem Anflug des Holzes schädlich seyn, zu Be-deckung der Gartenbette wider den Frost; denRauch derselben wann sie angezündet werden, wi-der die Mayenkäfer; die Würzen wider die Wan-zen ; die Asche der verbrannten Blätter, zum fein-sten Glas machen. Die Arzte nehmen aus die-ser Classe, den berühmten 8^rup capillmre, dieHirschzunge, das Engelsüßtranck wider die Glie-der und Harnschmerzen rc.
§« 78«
* lünnLl k'lor» I^Ipponics.
** dtuscm csrsrkkicus Korrickil, kanic.
*** kulmonsr. yuerc. Oss. und Lichen k^xiösk. 8»-gliv.
**** 8ir ttsnr Stosne in ktiilol. Irgnssü.