Band 
[Erster - Dritter Band.]
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i6o Oecoriomische

Pflanzen dieser Classe das noch besonder/daß wannfle verblühet / die Köpfe mit dem Saamen/mei»stens rund und dick werden/ und daher plant«Capital« heissen. Die Eigenschaften dieser samt»ltchen Pflanze«/ haben in etwas eine Ähnlichkeitmit denen von der sechsten Classe. Die Stengelder Distel zumal geben auch einen milchichtenSaft: welcher bitter und doch was süßlecht beyeinigen ist. Wann die Stachle« nicht wären,würden die meiste das beste Futter seyn. Wie»wohl einige Thiere nicht darnach fragen, und zu-mal die Korndistel gerne fressen. Die Menschenauch machen die gröste Leckerbißlein von denenArtischocke« / car6uus elculencus, und von denenfleischichten Böden der Eberwurzblume, Laräo-pacii oder Carlin«. Auch die Würzen der Klet»te/ und der Mannstreu sind eßbar. Die Carda»benedict ist die manniglich bekannte edelste Arzney«Pflanze. Die Schaponriha/ der Saamen derMilchdlstel/ die Skabiosen, die Krebsdistel, dieKornblumen/ die Kletten/ der Safflorsaamen/ sindalle von stark eröffnenden Tugend. Es hat auchdiese Claffe das besonder/ daß sie viele Merkantil»pflanzen in sich hält die zu Manufakturen ge,braucht werden. Die Gartendistel/ Larcluuskullonum, wird in gröster Menge vor die Strumpf,würker/ und die Safflorblüthe zum rothfärbcn:Die Färberscharbe lerrarula, wird auch heute zu

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