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«NUd-lph n. Unter die Haupt-Tugenden "'Ei-ines Regenten/ wird auch gezehlet dt:Mäßlgkeit/und daß er sich selber regiren kön, MW
ne. Dannwiekan/'erienlgemitNutzeneul
Herr über andere seyn / der ein Knecht seiner Mw / >
selbst eigenen Begierden ist / und so vrl Her- M«',ren hat so vilen Anmuthungen erFolg leistet' DWie soll er andere zähmen und zäumen / da erselberZaumloß in seinen Lasten dahin rennet? Mich
Dise Tugend machte Alexandern Groß und EdrtzMMächtig.Deß Königs DarruS Tochter seineGefangenen / wolte er nicht anschauen/ außForcht/ von ihnen gefangen zu werden. E ? A 'Mwäre schändlich( dachte er) wann der jenige /der sovil Männer überwunden sich von Wer- WilMbern überwinden liefe. Und wäre er in di, H"»sen Gedancken verharret / er hätte so vrl Rei- EWWche/ Ruhm und Leben / nicht so zeitlich auf- WlMßgeben müssen. Er hvrete auf' der Grosse zu W h,mseyn / der er hieße / nachdem er angefangen/kleiner als Alexander zu seyn. Dise Tugend Achffmachet« auch den KonigCyruS' sein? Wirth/ Minlnder ihn / was er essen und trincken wolte / ge-fragt / antworten: Sihe nur / daß du mir WchBrod schaffest; dann ich gedencke an jenemBächlein zu Mittag zu speissen-Q' eine wun-dersame Genüglichkert an einem König mit
Brod