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Beschreibung der gefürsteten und sehr mächtigen Graffschafft Tyrol, wie solche von Margaretha, Hertzogin in Kärndten und Gräffin zu Tyrol, Anno 1363. an das höchstlöbl. Ertz-Hauss Oesterreich kommen : worbey zugleich alle Pretiosa und sehenswürdige Dinge der Ertz-hertzoglichen Residentz-Stadt Innsbruck ... beschrieben werden : welcher beygefüget, die kurtze Lebens-Beschreibung aller Römischen Käyser ... Wie auch ein Diarium, was letztlich in diesem Fürstenthum vorgangen ... : mit schönen Kupffern gezieret / [Johann Christoph Beer]
Entstehung
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82 Käyfer NuöslphS ll.

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«NUd-lph n. Unter die Haupt-Tugenden "'Ei-ines Regenten/ wird auch gezehlet dt:Mäßlgkeit/und daß er sich selber regiren kön, MW

ne. Dannwiekan/'erienlgemitNutzeneul

Herr über andere seyn / der ein Knecht seiner Mw / >

selbst eigenen Begierden ist / und so vrl Her- M«',ren hat so vilen Anmuthungen erFolg leistet' DWie soll er andere zähmen und zäumen / da erselberZaumloß in seinen Lasten dahin rennet? Mich

Dise Tugend machte Alexandern Groß und EdrtzMMächtig.Deß Königs DarruS Tochter seineGefangenen / wolte er nicht anschauen/ außForcht/ von ihnen gefangen zu werden. E ? A 'Mwäre schändlich( dachte er) wann der jenige /der sovil Männer überwunden sich von Wer- WilMbern überwinden liefe. Und wäre er in di, H"»sen Gedancken verharret / er hätte so vrl Rei- EWWche/ Ruhm und Leben / nicht so zeitlich auf- WlMßgeben müssen. Er hvrete auf' der Grosse zu W h,mseyn / der er hieße / nachdem er angefangen/kleiner als Alexander zu seyn. Dise Tugend Achffmachet« auch den KonigCyruS' sein? Wirth/ Minlnder ihn / was er essen und trincken wolte / ge-fragt / antworten: Sihe nur / daß du mir WchBrod schaffest; dann ich gedencke an jenemBächlein zu Mittag zu speissen-Q' eine wun-dersame Genüglichkert an einem König mit

Brod