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Gründliche Nachricht vom Conclave, Oder Neueste Historie des römischen Hofes : Enthaltend I. Das Ruhm-würdige Leben/ Regierung und Tod Pabstes Clementis XI. II. Den Ursprung/ die Hoheit und Würde der Cardinäle. III. Alle Merkwürdigkeiten/ so vor/ bey/ und in dem Conclave vorfallen. IV. Die Wahl des neuen Pabsts Innocentii XIII und einen vorläufigen Bericht von dessen Leben und Familie : Mit vielen curiösen Anmerkungen/ und darzu gehörigen Kupfern versehen
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Lap.r. pabstes Ocmenrl'z Xk. zz

M tiers ' Freyheit gab es mit hochgcdachtemGra-»Ai fen seltsame Händel. Wiederum als Kapser Leo«M pold dem Erz-Herzog Carl semelura aufSpa-nien ceäiret/ und ihn zum König von SpanienHz« öcclLciret hatte/ weigerte der Pabst / unter Be,Äirs drohung« daß er die Kirche m den Bann thunsMM wolle / dessen Bildnis in der Teutschen K«cche all'iWii Hmm-l aufstellen zu lassen : ja es äusserten sichdie Zwistigkeiten zwischen beeden Höfen so weit/E daß der Pabst seinen diuncium vLv-L zurück zugM beruffen / im Begriff war; wie er dann / weil ere/m! wol sahe/ daß mit dem Friedens-Werck nichtOn» fortzukommen/ die in vorigem Jahr abgeschicktte dlancior cxrrssrälllsrior würckiich zurück betüi»m ruffen.

DP Mit der Regierung zu Neapolis setzete esV» gleichfalls einen harten Strauß: dieselbe wolleWM den Erz' Bischofs von Sorienko wegschaffen;UM« dieser aber that die Bediente in den Bann/ undM«i salvrrte sich nach Rom. Hierzu kam noch / daßUM ein Priester / der als Courier von denen Kayser,in, A lichen nach dem Neapolitanischen gienge / aufge«hoben wurde. Bald hierauf böthe der CardinalDie« Janson Fourbin dem Pabst im Namen PKilig- pl V. an/dessen Bruder biorLcio Libeni das Für»M ß stenthum Fond« zur Lehen zu geben; welches Er-bieten aber unter dem Vorwand / daß es einejGiü- Sache seye / die dem abgeschafften dlkgocllmc»jhklG' den Weg wieder bahnen käme / nicht angenom»,Dbß men wurde. Denn biß hieher hatte Llemcn,seiner zimlich zahlreichen Verwandrschaffc noch' Ms C L wenige