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alle richtige Begriffe über die Sitten und den ge-ttg«- sellschastlichen Zustand jener Periode zu verwirren,sr, Immer mehr und mehr wurde nun auf Kostender Gegenwart die Vergangenheit gepriesen, und^ je mehrere Jahrhunderte uns von dieser trennten,je dunkler die Entfernung war, in welcher sie voruns lag, desto lebhafter war der Enthu, asmuS^ für dieselbe, d, sto lebendiger der Glaube, daß auchin jener Periode das goldne Zeitalter Europens» geblüht hätte. Nur in den Ritterzeiten gab eS^ wahre Tapferkeit, Thatkraft und Redlichkeit; nurauf den Burgen der alten Ritter wohnten Unschuld,Keuschheit und Weibertreue; nur in jenen herrli-chen Zeiten waren die Fürsten und Dinasten die^ zärtlichen Vater ihrer Vasallen und Unterthanen,^ so wie auch letztere, nur in dieser glücklichen Pe-^ riode unverdorbner Kraft» mit romantischer Treue^ und Selbstaufopferung ihren Herren bis in den^ Tod ergeben waren. Die damahligen Kriege, Feh-^ den und Verheerungen waren nichts als Ausbrü-. che eines überschäumenden kraftvollen Lehens, und^ selbst die Kreuzzüge — von tiefer Weisheit und. weitsehender Politik angelegt» von Wahnsinn Raub-E und Mordluft begünstigt und verlängert, aber durch. ihre spätern glücklichen Folgen gerechtfertigt — wur-^ den gar als die Heldenperiode des siegenden Chri-. stianismus bezeichnet. Nichts endlich gab diesenabentheuerlichrn Ansichten von solchen goldenen Rit.-. terzeitm wo möglich, einen noch blendender«^ Schimmer, als jene in der letzten Hälfte des vo-rigen Jahrhunderts, in so vielen Köpfen auf ein-
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