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befürchtete. -) Ungestraft, sagt er, raubten dieFürsten und Mächtigen; der Landmann ward diehingeworfene Beute ihrer Reisigen und Niemandwar mehr weder seines Lebens noch seines Eigen-thums sicher. Alle Wege waren mit Straßenräu-Hern beseht, und in den großer« und kleinerenStädten schlichen häufige Meuchelmörder umher,gegen deren Dolche keine Vorsicht schützen konnte.Von dem allgemeinen herrschenden Geiste wurdenun auch die Kirche ergriffen, und die Hirten wa-ren, wie Wilhelm von Tpr sich ausdrückt, nichtbesser als die Herde.
So war der sittliche und gesellschaftliche Zustandin dem 10 , ii-, 12 ., 15. und I4ten Jahrhun-dert in ganz Deutschland, Frankreich, England,Spanien und Italien. **) Wohin nur immer derGeschichtsforscher seinen traurigen Blickwendet, stößter überall auf die nemlichen empörenden Scenendes rohesten Uebermuths, der grausamsten Unter-drückung, der schnödesten Verachtung aller mensch-lichen und göttlichen Gesetze und endlich der zügel-
H C. L. Mcincrs historische Vergleichnng der Sitten,Verfassungen, Gesetze, Gewerbe, rc. u. des Mittelaltersmit denen unsers Jahrhunderts 179;.
Gegen das Ende des zwölften Jahrhunderts klagteEaro Grammaticus ebenfalls schon über den gänzlichen Ver-fall der guten alten Sitten unter den Dänen, und ...was das Auffallendste dabey ist... gab die bey dieser Nation«Ug'emein Angerissene Nachahmung der Deutschenals die Hauptursache der überhandgenommen«» Gottlosiz-keil, Schwelgn»», und Treulosigkeit an.