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Welt müßten betrachtet werden? — Zudem auchist nur Plutarchischen Männern der Eingang inden Tempel des Nachruhms erlaubt, den über-dieß «och Neid, Scheelsucht, Lüge und Verläum-dung stets umlagern, um nicht selten auch dieWürdigsten zurückzuweisen. Die Religion im Ge-gentheil reicht gleiche Kronen; dem Helden, deran der Spitze seines Heeres, den Tod für dasVaterland stirbt, wie dem unbekannten, demüthi-gen Layenbruder, der in verpesteten Spitälernsein Leben im Dienst der leidenden Menschheitaushaucht. Auf diese Art also kann nur sie alleinunter allen möglichen Ständen und Verhältnissen,unter den niedrigsten und verachtesten, wie unterden höchste und vornehmsten Menschen Classen denwahren Geist einer selbstaufopfernden, sich selbstverläugnenden und ausdauernden Tugend, kurzden Geist des wahren Helden und ächten Patrio-ten wecken, nähren, stärken und auf das höchstespannen. Wer Held und Christ zugleich ist, wirdauch dann noch groß handeln, wenn kein fremdesAuge die edle That erblickt, wenn keine tausendZungen sie der Welt verkünden und der jauchzen-de Beyfall der Menge sie nicht geleitet. Ein Ge-müth das nach Unsterblichkeit dürstet, kann derZeit und Gegenwart nur in so fern einigeWichtigkeit abgewinnen, als sie mit der Zu-kunft und Ewigkeit in Verbindung steht. Hier-über kann nur eine göttliche, geoffenbarte, nichtaber jene von der Weisheit des Tages kraftlos ak-komodirte Religion, volle Befriedigung gewähren.
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