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diese in Verbindung mit scholastischer Theologie AMzur unumschränkten Tyrannin alles wisstnschaftli-chen Studiums gemacht wurde. Parrhei - Geistund Vorliebe zu seiner Sekte, im Gefolge einerMenge kleinlichter Leidenschaften und abgeschmack-ter Vorurtheile, hemmten und hinderten nun lan-ge Zeit alles nüchterne besonnene Streben nach >!7 .Wahrheit in allen Fächern des Erkenntnisses und ^vorzüglich in dem Studium und der Dvarbeilung ^der Geschichte.- ^
Welches war nun der glückliche Zeitpunkt,wo jener ewig gepriesene-wohlthätige Einfluß die . ^Reformation auf die Wissenschaften begann? Auf i.welchen Wegen und durch welche Mittel hat sieauf dieselben gewirkt? Müssen die nachherigen, ^spätern Fortschritte in Kunst und Wissenschaft noth- "wendig ganz allein aus der Reformation herge- ,leitet werden, oder sind dieselben nicht vielmehrals fortlaufende Schwingungen jener Wissenschaft-lichen Jmpulsion zu betrachten, welche Europa an >dem Schlüsse des Mittelalters, durch eine Reiheüberraschender Entdeckungen und großer, den gan-zen gesellschaftlichen Zuftcurd umwandelnder Ereig,nisse, erhalten hatte? Ist vielleicht jene schwin-delnde Höhe kühner Spekulationen, zu welchensich die Deutschen des Achtzehenten Jahrhunderts ^emporgeschwungen, auch eine entfernte Folge der ^Reformation? — Es ist hier nicht der Ort denWerth dieser Spekulationen zu bestimmen, odernach dem Gewinn zu fragen, welchen die Kirche, >!der Staat und der häusliche Charakter