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der Völker von unserer neuen Philosophie wohlmag.'gehabt haben; aber statt Hypothesen, einenBeweis zu verlangen, daß der Einfluß jener ent-fernten, sich schon hinter ein paar Jahrhunderteverlierenden Glaubens-Reformation auch h-erinunverkennbar sey, dieses wäre eine so ziewl.chrbillige Forderung.
Wer indessen auS der Cultur Geschichte derVölker die Quellen des menschlichen Erkenntnisses,zu trennen gelernt, wer den Gang des menschli-chen Geistes von seiner ersten sinnlichen Philoso-phie, die in der Mythologie jenes Volkes liegt,welchem wir den größten Theil unsrer gelehrtenBildung verdanken, bis zu seinen tiefsi-rn gfttnund kühnsten Theorien verfolgt, wer endlich eintreu entworfenes Gemählde des wisscnschastl-che»Zustandes von Europa» kurz vor der Refor-mation, vor Augen hat, wird gerade im Ge-gentheil auf die traurige Vermuthung geführt,daß auch hierin der Geist der Reformation als«in feindseliger Genius erscheine, welcher Anfangsdie zarten Blüthen boshaft zerknikte, aber nach-her durch Künste deS Treibhauses eine übernatür-lich üppige Vegetation erzeugte, wodurch die vorreife Frucht zwar an Größe und ta«schend>r Formgewann, aber des belebenden und stärkenden Saf-tes beraubt, die Körper entkräftete und die Gei.ster überspannte.
Indessen war die Erkennung und Würdigungdes höchsten Verdienstes der Reformation erst demgegenwärtigen Zeitalter» oder vielmehr der ersten
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