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weilen zu blenden versucht. Eine erbärmliche,bewemenSrverthe Aufklärung hat alles Große undGöttliche in das Reich der Träume verwiesen, Reli- !-g on und Glauben zu Gegenständen derPersiflage und ^e .,^s wenden Witzes herabgewürdiget, den Wen- K ^schon jeder moralischen Federkraft beraubt und ei-ner scheuslichen, Alles angrinzenden Selbstsuchtund ihren ekelhaften Berechnungen einen grenzen- Mlosen Spielraum eröffnet. M
Daß dieser Zustand der Dinge nicht dauernkönne, wird ein jeder, wenn er es auch nicht ein- '> t>sehen will, doch sicher innigst fühlen. Eine Reihesolcher , unmittelbar auf einander folgender Erschei- ^ Anungen in der geistigen WM muß endlich noth- 'ffüswendig zu der Ueberzeugung führen, daß schon pHlange her unsere Philosophie nicht die wahre und ^unsre Aufklärung nicht die rechte gewesen sey, und Edaß alle unsere Weisheit, wenn sie nicht, wie bis- -Mher, sich selbst beschämen und zur offenbaren Thor-heit werden will, aus einer ganz andern, weit rci- r!Hnern und erhabener» Quelle, als jene des so be- im<schränkten menschlichen Verstandes, entspringen ÄMmuß. Man darf es also wahrhaftig der Reforma- Amtion nicht zu einem Verdienst anrechnen, daß sie Äldie Jurisdiktion des Letztern so grenzenlos erwei-tert und endlich selbst das göttliche und Ueber- :ck»sinnliche, ja die ganze geheimnißvolle Geschichte »rder Erbarmungen Gottes, kurz Religion und Glau-den völlig seinem richterlichen Ausspruch unter- Mworfen hat.
Offenbar rst die Religion keine Sache des