übermenschlicher Kraft zu jedem Guten, zu »ednHähern Tugend; ja dann wäre der Augenblick er- ,->r zchschienen; in welchem man vielleicht einer allgemei- ;»)»!»nen Vereinigung der Kirchen, mit froher Zuver- Mficht ^entgegen sehen konnte. -- O! möchten doch r« ledAlle, die in den so ehrwürdigen, erhabenen Stand ramder Priester treten, sich vorher von der großen j«chiUeberzeugung ergriffen fühlen, daß sie in dem ent- ürW»scheidenden Momente, in welchem sie die heiligen M«Weihen empfangen, auf einem der fürchterlichsten Uck'Scheidewege stehen. Von jetzt an giebt es für sie H >!»keine Mittelstraße mehr, sie werden entweder das «IOrgan der ewigen Wahrheit oder offenbare Ver- :-k hn,sührer deS Volkes, sie werden entweder Heilige Hoch— Teufel. Müßten nicht diejenigen, die täg- tzUch die heiligsten und unerforschlichften Geheimnisseder Religion fcyern, die täglich sich jenem Tische -z Zmnahen, von welchem den Unreinen nicht zu essen ge-gönnt ist; müßten diese nicht nothwendig von einem'Hähern Lichte erleuci-Ut und höherer Gnaden theilhaf-r;g gemacht, stets in der Heiligkeit eines reinen,mackellosen und exemplarischen Wandels zunehmen, «Mwenn die Lauterkeit ihrer Seele und ihre innere MWürde auch der Größe und Würde ihrer heiligen MVerrichtungen entsprächen? Müßten sie nicht baldim Stande seyn, für ein ganzes Volk, dessen Der-dordenheit sie niederbeugt, durch die Kraft ihres ßMeigenen Verdienstes ein Söhnopser zu bringen,für dasselbe zu bethen und so die sichtbarsten ge- ^segnetesten Wirkungen aus dessen ganzen moralischenZustand hervorzubringen? Aber leider! sind die Zei-
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