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Friedrich Hoffmanns Kurtze doch gründliche Beschreibung des Saltz-Wercks in Halle : Dabey viele physicalische curieuse quæstiones von dem Saltze, Ursprung der Saltz-Quellen, Unterscheid und Nutzen, auch præparation des Saltzes erleutert werden/ Zum gemeinen Besten entworffen
Entstehung
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Sole ihs nach Schönedeck durch Röhren geleitet wird / damit sie de-sto besser zu gutekangemachct werden/) können zum wenigsten 6202. La-sten gesotten werden/ machen 182202. Zu Suidorff kan man bis620. Lasten sieden. Ferner gibt e6 im Friedrichsthat und Sule einegnugsame Menge Wasser/ geringen Gehalts. Der neue Brunn zuGibichenstein gibt auch eine große ^uanrirat Sole: und rst kein Zweifel/wenn diese geringe Solen imgantzenHerzogrhum auf eine bequemere Arttonten zu gute und Saltze gemacht werden/daß man würde wenigstensdavon jährlich 12222. Lasten/ das ist Z22222. Cenmer haben. Wennman diese gesetzte Summen zusammen ziehet/ kömmt über eine MillionCenmer heraus. Und bin ich der Meinung/ daß noch an vielen Ortendes Herzogthums nickt allein Saltz-Quellen/ sondern auch ein fossilewürde können gegraben werden.

Das Salh/ welches im Herzogthum Magdeburg gemacht wird/verstehet die ganheMarck Brandenburg/ und gehen dahin zooo. Lasten/Thüringen/ das Herzogthum Magdeburg/ Meisten/ Lausnttz/ Vogt-land / Nieder Schlesien/ ein Theil von Francken/ dieGmfschafft Ho,henstcin. Es wird auch etwas nach Mecklenburg gefahren. EinigePohlen langen es ihs in Crossen/ aus der Saltz-Factorey. Und wennman damit einen Handel in die Ost-See machete/ und nach Preussenund Schweden es bringen wolte/ ist kein Zweifel/ daß man ein großesdamit gewinnen würde.

Nächst dem Herzogthum Magdeburg ist unter allen Landen inDeutschland das Land zu Braunschweig mit unterschiedenen Saltzwer-cken von GOtt gesegnet/davon das vornehmste sich befindet in der StadtLüneburg. Dieses ist schon von sieben Ssculis her bekant gewesen. Eswurde dieses zu gleicher Zeit/ als das Goßlarische und RammelsbergtscheBergwerck angebauet / excoliret. Hmno 968. hat schon flenricus^uceps, der Vater Ottonis diese Saltzwercke gebauet/ und 0woschenckte den Zehenden oder Zoll der Saltzwercke dem Kloster zu St. Mi-chael. /cmno izsy. wurde unter sosiLnne ein neuer und starckcr Quellmitten in der Stadt entdecket/welcher viel Sole giebet/ und von der Zeitan ist auch das Lüneburgische Salhwcrck in großem XÜim geweftn.Die Lüneburgische Sole ist noch etweS stärcker als dte Hällische; Siekönnen aber in c^uanro über 6022. Lasten jährlich nicht wohl aufdrin-gen. Ihre Maurer ist schon vor 620. Jahren gewesen in bkeyemen Pfan-nen zu sieden/ weil die Sole reich/ und sich bald zu Saltze setzet/ auch nichtviel Sechstem sich anleget. Vor diesem wurde eine Last vor rr. Thalerverkaufst: itzo gilt sie etliche;o. Thaler. Es verstehet dieses Saltz/ aus,

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