Buch 
Friedrich Hoffmanns Kurtze doch gründliche Beschreibung des Saltz-Wercks in Halle : Dabey viele physicalische curieuse quæstiones von dem Saltze, Ursprung der Saltz-Quellen, Unterscheid und Nutzen, auch præparation des Saltzes erleutert werden/ Zum gemeinen Besten entworffen
Entstehung
JPEG-Download
 

-M( 29 )'E_

Zu diesen 250. Schock wöchentlich geben die Brunnen / nachdemeiner vor dem andern starck gezogen wird/ auf unterschiedliche Art: DerDeutsche 150. Schock/ Gutgar 8«. bis 84. Metritz >o.bis n. Hacke-born 14. der NeueBrunn r. Schock. Kan man also zum wenigsten auf-so. Schock Rechnung machen.

Lap. VIII.

Von Gehalt der Höllischen Sole / auch an-

derer Saltz-Quellen.

Stressend den Gehalt unserer Saltzque llen/so haben die Alten den-selben gantz anders gesetzet/ als es sich in der That befindet. Undist zu vermuthen/daß dabey ein Irrthum vorgegangen: oder obdie Brunnen damals mehr gehalten/ stehet dahin. Es schreibet Thöldenin seiner ttaligrapliia. daß ein Maaß vom Deutschen Brunn 24. Loth;vom Gutgar 22. Loth und ein halb quintl; von Metritz 22. Loth und einhalb quintl; von Hackeborn 20. Loch und anderthalb quintl gehalten.HerrvoLi-Unher in seinem IraLksc 6e 8-üe hat eben das Gehalt aufsolche Art geseher. Ob er nun hierinn dem Thölden gefolget/ oder er stl-.der es recht probiret/ kan man nicht wissen.

Die beste Kkerkoäe nun die Auicin zu examimren / wie viel sieSalh in sich halten/ ist zweyerley/ die eine mit Feuer / die andere ohneFeuer.

Die erste ist/ wenn man nemlich eine gewisse (Zusnnrat entwederan Gewichte oderan Maaß nimt/ und dieselbe einkochet. Die andere ge-schiehet mit einem inÄrumenro Ümico, das ist «ine kleine kkiole ausGlas/ Agtstein/ oder Helffenbein gemacht/ welche man vermittelst desQuecksilbers oder gekörnten Bleyes/welches in dem capice ktiiolse liegt/so einrichtet/ daß sie mit dem Regenwasser in einer bilance stehet/ dasist/ es muß das äußerste von dem Hals der ?lüo!en mit dem Wasser/ dar-ein man sie thut/ in einer Linie stehen. Je mehr nun Salh in ein Wassergethan wird/ie weiter gehet der Hals heraus/welcher in ßrsöus abgethei-let wird. Derowegen/ ie weiter der Hals der kkiole aus dem Wasserhervor gehet/ie mehr ist Saltz in dem Master.

Wenn man dergleichen lnttrumenr recht prrpariren und abrich-ten wil / muß man eine gewisse quanrirat Wasser nehmen / nicht aber«ach dem Gewicht/ sondern nach dem Maaß / z. E.ekn Hällisches Maaß

D z Regen-