von schwarzer: Kobolden. 48z
da ich Gelegenheit gehabt habe, sehr viel Versuchedamit zu machen, ich hier etwas ausführlicher Han-delnmuß.-- r!-!> >
Als- das Annaberger-Bergwer-kLie Begierde zumBerghan*tzlOsssterreich rege gemacht harte: so schickteher Her»2MlDvt^ --ckN'.Wien jemand in die Nie-dcröst«rr^chifchsi^)ebirge, um Mineralien aufzusu-chend Dieser Mch^hatte unweit Klein zell, in Nie«derösterreich, ttie>Mineral gefunden, welches ganzschwarz aussähe, und welches man dem äußerlichenAnsehen nach für ein in festen Stein zart eingespreng-tes Spiesglaserzt hatte halten sollen. VerschiedeneProben im Kleinen,und selbst eine Amalgamation voneinem Centner Erzt, hatten einen bauwürdigen Sil-bergehalt , das dabey sehr güldisch war, zu erkennengegeben. Nur in der Münze zu Wien wollte mannicht den geringsten Silbergehalt herausgebracht ha-ben. Weil der Herr von St. - - mit mir bekanntwar; so brachte er mir dieses Erzt zu probiren.Meine Proben ergaben, daß der Centner, zwey,drey, vier und mehr Loth Silber und die MarkSilber gemeiniglich drey und ein halb Pfennig Goldhielt; denn die Stufen waren an Gehalt sehr ver-schieden. Ich ließ mir aber nicht einfallen, daßdieses Erzt ein Kobold wäre; sondern ich hielt esfür eine Art der Silber schwarz Erzte. Als ichaber dieses Erzt nach Coburg sendete; meldete man,mit Ueberfendung des Probezettelö, daß die übersen-dete Stufe zwey Loch Centner gehalten
hätte, daß dieses Erzt der sehr
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