Band 
[Erster Band]
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488 vm. Betrachtungen

sollte. Eine Sache, die so allgemein bey einem !Mineral angetroffen wird, läßt mit gutem Grundevon sich schließen, daß sie zu dem Wesen des Mi-nerals und der daraus entstehenden Wirkung etwasbeytrage.

Nachdem wir nunmehro die Ursachen der blau-farbenden Eigenschaft der Erde in den Koboldensehr wahrscheinlich auSfündig gemacht haben, so wer-den wir unsere schwarzen Kobolde mir desto beffermErfolge betrachten können. Der vorhin gedachteschwarze Kobold zu klein Zell ist stark eisenschüßig.

Ich habe aus dem Probiercentner wohlgeröstetenErztes mit einem guten Magnete fünf und ein halbProbierpfund Eisen gezogen, ohne daß bey demRösten ein brennliches Wesen hinzugekommen ist;und als ich eben dieses Erzt mit zugesetzten brenn»llichen Wesen röstete; so habe ich acht Pfund Eisenmit dem Magnet daraus ziehen können. Die co-burgischen schwarzen Kobolde sind zwar nicht sostark mit Eisen vermischet; dennoch sind sie damitungleich reichlicher versehen, als andere Koboldarten.Man muß also billig schließen, daß die schwarzeFarbe in den Kobolden von nichts anders als vondem Eisen herrühre. Das Eisen ist sehr geschickt,den Mineralien eine schwarze Farbe zu geben. Die-ses sehen wir an dem Kupferglaserzte und Kupfer-glase, sowohl als an andern Mineralien; wie dennauch das Eisen im Schmelzen eine schwarze Schlackemacht.