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[Erster Band]
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6Z2 I. Betrachtung über die Accise -

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fahren wollen; so müssen wir hauptsächlich dreyer«ley Augenmerke vor uns nehmen. Wir müssennämlich zufördcrst aus dem Wesen der Republikenund dem Endzwecke der Steuer und Abgaben die-jenigen Grundregeln festsehen, die man in einer ^weisen Regierung bey der Einrichtung derselben vorAugen haben muß ; und hierdurch wird man die Ierforderliche Beschaffenheit der Steuern und Abga-ben , die sie haben müssen, wenn sie mit der Wohl- >fahrt des Staats übereinstimmen sollen, zu beur-theilen im Stande seyn. Sodann müssen wir dieAccise gegen diese Grundregeln halten und untersu-chen , ob sie denselben gemäß ist oder nicht. End-lich aber ist es nöthig, daß wir unsern neuen Vor-schlag der Gewerbesteuern gleichfalls gegen dieseGrundregeln prüfen und zeigen, daß er damit al-lenthalben übereinstimmet.

Die gemeinschaftliche Glückseligkeit ist der großeEndzweck aller Republiken. Alle Anstalten undMaaßregeln der Regierung müssen demnach diesemEndzwecke geinäß eingerichtet seyn. Besondersmuß das gestimmte Vermögen des Staats also ge-braucht werden, damit man diesem Endzwecke nichtentgegen handele. Da nun ein Staat zu seinerinnerlichen Erhaltung sehr viel Aufwand machenmuß, und zu dem Ende viel Einkünfte oder berei-testes Vermögen bedarf; so folget, daß man diesesbereiteste Vermögen aus dem allgemeinen Vermö-gen des Staats soviel möglich, ohne Nachtheildieses Vermögens, und der gestimmten Wohlfahrtdes Staats herausziehen muß. Dieses geschieht

nun