bemerkt, die Zeichen gewisser Accente. Die dreyverschiedenen Zuschriften an den fränkischen KönigLudwig, an den Maynzischen Erzbischof Liutpertund an den Constanzischen Bischof Salomon Verdisnen besondere Aufmerksamkeit. Die mittlere ent-hält interessante Nachrichten über den damaligenZustand der deutschen Sprache. Diese ist lateinisch;die beyden andern sind deutsch. Immer ist bey vierZeilen der Anfangsbuchstaben einerley mit den End-buchstaben. Wenn man sie zusammenliest, so enstehndurch diese mönchische Künstele» folgende Worte:
I-mkouvico vrieMslimn rsgnorum reg! llt lslu 5Ttsrns, und, 8slomni Lxilcopo Otftiäus.
Die Ausgabe des Flacius (Basel 1571. 8vo.)ist mangelhaft. Erläuterungen über das Werk selbstlieferten Lambecius, Paul Merula, Franciscns Ju-nius, Martin Opitz, Johann Schiller, Dietrichvon Stade u. a. Ein Llollsrium Otbriäinurn hatman von dem augspurgischen Arzte, Achilles Gassa-rus, welches von Merula seiner Herausgabe desWilleramischen Hohenliedes (Leyden 1598. 8vo.)beygefügt worden. Durch die Vorsorge des Straß-burgischen Professors, I. G. Scherzens, erschienenim I. 1726. die Lvangelis Ollncll mit der lateini-schen Uebersetzung und den Anmerkungen des HerrnSchillers.
Von Otstids übrigen Schriften erwähnen wirnoch: läber Sil AlonselwL L. Oslll, ljgrtmustum