Johann von Beßer. *
Beßer wurde mit dem Freyherr« von Canitzin gleichem Jahre, nämlich 1654. den 8 May zuFrauenburg in Curland gcbohrcn. Nachdem erbey seinem Vater, dem Prediger des Ortes, denGrund zu den Wissenschaften gelegt hatte, begab ersich auf die hohe Schule nach Königsberg. AlsCandidat der Gottesgclehrthcit vertheidigte er inden Jahren 167; und 1674. verschiedene philo-sophische und theologische Streitschriften, z. B-
äs Luporm rLtlonum äigledULsrum, 6e glliniils-
rione Kominiz cum veo n. a. m. Als Hofmei-ster zog er im I. 167;. mit einem ChnrländischenEdelmann, dem Herrn von Maydel, nach Leipzig.Hier Miethen beyde mit einigen Officieren von derBesatzung auf Pleissenburg in Verdruß. Den i;.Febr. 1677. kam es zwischen ihnen zum Zweykampf.Nach Abrede sollten sich die Partheyen nur des De-gens bedienen. Als aber Beßer und sein Unterge-bener der Gegeuparthey hierin überlegen waren,A 2
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S. Bcßcrs Schriften, nach I. U. Königs Aus-gabe. Leipz. 17)2, wie auch des Herrn vonLoen kleine Schriften, Th. I.