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Leonard Meisters Characteristik deutscher Dichter : nach der Zeitordnung gereyhet / mit Bildnissen von Heinrich Pfenninger
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Was er dem Vater that, soll ihm von mir ge-e

schehcn.

Das Schattenreich verhüllt ihn seinem Volke nicht,

Es führt ihn Friedrichs Arm an das verlaßne

Licht.

Der ihm das Leben gab, muß durch ihn lebend

werden;

Der Tod entziehet ihn, Er, schenket chn der Erden.

Weil dieses Helden Brust metall und eisern war,

Stellt ein gebildet Erzt den grossen Churfürst dar-

Der weiten Bogen Last der überwölbten Brücken

Tragt ein gegoßnes Pferd. Des Pferdes breiter

Rücken

Hat Friedrich Wilhelms Leib iin Küraß unterstüzt,

Der noch die Faust erhebt, noch auf die Feinde

blizt.

Den Schaaren , welche sich vor. seinem Angriff

theilen,

Verwandelt sich sein Stab in harte Donnerkeilen,

Wenn ihn sein muthig Roß in Dampf und Flam.

me führt.

Das starrende Metall wird, wie mich dünkt, ge-rührt ,

Sein aufgeworfner Kopf, der Rauch und Glut

vertraget,

Erhöht den langen Hals , um den die Mähne

schlaget,

Daran ein flüchtig Haar sich nach der Schulter wellt,