zisten gemacht. Mendelsohn, der sonst persönlich?Controversen so sorgfältig auszuweichen gewohntwar, glaubte sich in seinem Gewissen zur Verthä.digung des verewigten Freundes verpflichtet. Ge-gen Jacobi schrieb er in den lezten Tagen des Lebensein eigenes Werkgen, unter der Aufschrift: „Mo,ses Mendelssohn an die Freunde Leßings. Ein„ Anhang zu Herrn Jacobi Briefwechsel über die„ Lehre Spinoza. „ Mendelssohn starb, währenddaß seine Schrift unter der Presse war, und, nachdesselben Auftrag, besorgte Herr Pros. Engel dieAusgabe, die im 1 .1736. zu Berlin bey Voß her-auskam. Anstatt sich hierauf znrückzuziehn, setzteJacobi unglücklicher Weise die Streitigkeit fort. Wirziehn den Vorhang über die Scene. Lieber führenwir noch eine Anecdote an, welche Campe im zwey-ten Theile feiner Reisebefchreibungen für die Jugends. 41 aufbewahrt hat. „Derjenige, schreibt er,„ den ich zu meiner Bedienung während meines„ Aufenthaltes in Braunfchweig erhielt, hatte von„ mir nach der hiesigen Polizcytaxe die Bezahlung„ empfangen. Er gieng. Am folgenden Morgen„ früh, da ich mich zu meiner Abreise anschickte,„ sah ich ihn wieder kommen. Herr, sagte er, Sie„ werden wol unser Geld noch nicht recht kennen.„ Ich sollte nur anderhalb Thaler bekommen, und„ Sie haben mir einen halben Gulden mehr gege-» ben. Hier ist er wieder! Ich gaffte den Mann mit
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Leonard Meisters Characteristik deutscher Dichter : nach der Zeitordnung gereyhet / mit Bildnissen von Heinrich Pfenninger
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