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durch die zwistigkeiten in Teutschfand, be-sonders das ärgerliche betragen des kaiser-"H- lichen Prinz Ludolf gegen seinen Herrn Va-«i» ter bisher war verhindert worden' DurchHur das anhaltende bitten der Welschen ermü,
M det nahm Otto einen zug vor, nachdem erßl vorher seinen übrigen siebenjährigen Prinz
V gleiches namens zu Worms zu seinem nack-
W folger ernennen und zu Achen von dem Erz- 961bischofe zu Köln hatte krönen lassen- Eben
V dieser würdige Erzbiscbof Bruno / des K.n, bruder und liebling, übernahm indessen die
aufsicht über den zarten Prinz und war zu-gleich ein Verweser des Reichs. Glükl>i- und rühm begleiteten K. Otken bei seinerzweiten ankunst in Weschland. Berengaril« wurde seiner königlichen würde zu MailandtL beraubet, Otto hingegen als König vonm Italien ausgerufen, und zu anfange des^ folgenden jahres in Rom nebst seiner Ge- 964L mahlin von dem Pabste gekrönet. Die-M ses prächtige fchauspiel belebekc dieTeutschenW und redlich gesinnten Welschen mit 8er rei-M nesten wonne, und erneuerte das anden-M ken der von Karl dem Grosen ehedem widerN- hergestelleten kaiserlichen würde. Selbstw der Kaiser fühlete sich bei dieser glänzendenK errungenschaft,die ihm so viele mühe undM Wachsamkeit gekostet.
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Ä Welfchland war nun mit TeutschlandK mau vereiniget und der eid der treue vonÄ den