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Friedrich Adolf Sorgens Kern der teutschen Reichsgeschichte : von den ältesten Zeiten bis auf den Hubertsburger Frieden mit nöhtigen Anmerkungen erläutert
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K> Konrad,welcher einer langernlauf,bahn allerdings würdig gewesen wäre,machte seinem Sohne und bereits ernenne-ken würdigen Nachfolger, Henrich dem rozA///, plaz. Dieser schmükkete in den erstemjähren seine kröne mit den auf Ungarn er»wordenen gerechlsamen,welches Königreich, ^

bei gelegenheit der innerlichen sireithändel,

>ll< dem teutschen Reiche zinsbar nurde undW dessen Hoheit erkennen mußte Der römi-sche Stuhl empfand nicht minder den star-rn! ken arm des Kaisers, als dieser wegen derW drei in zwispalte zugleich erwählten Päbsteeinen römerzug unternahm, in der zu Su-^ rri gehaltenen kirchenversamiung alle dreiW Päbste ihrer würde beraubte und einemlern andern diesen ansehnlichen posten anver, 104Lch krauete. Bei seinem absterben hinterstes>M er seinen fünfjährigen Prinz Henrich den »256M zum Nachfolger, seine Gemahlinim Agnes aber zur Vormünderin undVerwe-Ä serin, weil die Teutschen an derweiblicl-ent>! Vormundschaft und regirung schon längstM einen geschmak gesunden hatten. Diesek,r wurde glüklich gesuhret und der zarte;weigwohl erzögen, so lange er in den Händen« seiner Frau Mutter wär, auch dre Hoheitgc» über den päbftstchen Stuhl bchaupret.

Kaum war der minderjährige Prinz ent-B 2 führet