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Friedrich Adolf Sorgens Kern der teutschen Reichsgeschichte : von den ältesten Zeiten bis auf den Hubertsburger Frieden mit nöhtigen Anmerkungen erläutert
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W weltlichen Fürsten das investiturrecht ver-^ meimlich absprach, auch bei der schlechtenm Verfassung des Reichs dieses unrmichmendurchsezte. Den Kaisern war nun derHauptzweig ihrer gemalt und ihres anse-hens entzogen, Teutschland aber durch dieabsetzung K. Henrichs und d»e Unruhen 1077wegen der Gegenkaiser rc- rc. in grosenm jammer versetzet.

L- Sein unartiger Sohn und Nachfol-m ger, Henrrch v, bestrebete sich verschie- no6!ii. dene jähre vergeblich, das verlohnte inve- u. f.M siiturrecht wieder zu erlangen. Er mustecik, endlich froh sein, daß ihm in dem vergin-gt che zu Worms noch zugestanden wurde, ,12, seine Commissarien bei den Bischofs undM Abtswahlen zu haben, und die GeistlichenM über ihre weltliche hoheitsrechte und güterU mit dem zepter zu belehnen. Mit ihm er-O löschete das geschkchc der salischfrankischen nrxKaiser in Männern.

M Lotharms, ein sächsischer Grav von, t» Supplinburg, wurde mit Übergebung desch Herzogs von Schwaben, Friedrichs,

W ohne weitere rüksicht auf die erbfolge inM der kaiserlichen würde, gewahlet und zutz Achen gekrönet. Bei dieser wähl saheW malt spuren der präraxation, oder einersiii von jeder teutschen hauptvölkerfchaftbeson-jN ders angestelleten vorwahl. DieO B z Guelfen