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Vermischte Gedichte / von I. C. Blum
Entstehung
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2.0

»Wer füllte wohl Altar und Tempel» Mit Gaben: lebten nur»Bey Nektar und Ambrosia die Götter» Sich selber selig; flösse nicht

» Der Ueberflusi in goldnen Strömen»Von ihrer Burg herab;

»Fand Unschuld nicht und Elend seineRetter

»Und kranke Liebe keinen Trost?

» Du wirst in unsern Liedern leben,»Amyntas, bis das Meer»Versiegt und Wälder aus den Fluten steigen,»Und Fische schwimmen durch die Luft.

» Verstummet nun ihr scheuen Musen!»Die lautre Freud erwacht:

» Amynt erschallet aus den hohlen Thälern,»Und von den Bergen schallt Amynt.«

So sang der Hirt. Der kleinen Doris schlugDas Herz vor Freude; lange sprach sie nicht,Bis seines Liedes letzter Silberlaut