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Versuch Einer Mathematischen Historie / Verfertiget von Johann Christoph Heilbronner ...
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und Nutzen der Mathematic. r

Es ist aber dieses Wort Mathematik nichtjederzeit in ( §.m.) angeführtem Verstände ge-nommen worden: Insonderheit bey den Alten.Denn so finden wir r.)daß einige Schüler vonihrem Lehrmeister also genennet wurden (g)/

r.) daß

nen/ ober ein Feld zu messen/ ober ein Brenn- Fern- oderVergröfferungs- Glas zu schleiffen/ oder einen Calenderzu machen/u. s. w. Und daher kommt es/ daß man denMathematicis vffters beyleget / was man diesen Hand-tvcrckern beymessen solle. Und in der Vorrede zu seinenricmentis Matheseos , da er den bekandten Einwurff/daß viele Mathematici selbstcn nicht viel Gutes von derMathematik reden/ beantwortet: Quoniam non qu---

vis tetra Mathematicum alit ( neque enim creantur istAcademiis utDoctores) sane non apparet, unde impe-ritus artis obtrectator certus fuerit factus, sibi rem cun*Mathematico fuisse. Quid si agrimensorem viderit,aut architectum, aut confpiciHorum politorem, aut in-strumentorum fabrum, aut virum , cui data est docendiquidem, sed non seiend! Mathesin potestas ? Quis enimadeo in senus est , ut unum quemque censeat titulo,quem fama fallax aut fortuna coeca eidem tribuit k

Woraus zur Genüge erhellet/ daß nicht so leichte je-mand den Titul eines Mathematici verdiene / und fol-gends man nicht einem jeden rechtschaffenen Mathema-tico das unnütze und einfältige Zeug / was einige sogenannte Mathematici aus ihrem verwirrten Gehirnehervor bringen / aufbürden müßte. Denn klugen undvernünfftigen Leuten kommet es zu/ daß sie jederzeit diewahre und verständige Gelehrte von denen die nur denSchein haben / zu unterscheiden wissen müssen.

(8) Denn so wurden die Schüler des Pytha-gora, welche die Probier-Jahre außgestandenMathematici genennet/ da sie nemlich den Pythago-

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