6s Cap.n. Von der Arithmetik insbesondere
roooo , L , joooo, C, 100000. Ob aberdiese Römische Zehlungs- Zeichen Buchstabenoder Figuren zu nennen seyn/ scheinet nicht derMühe werth solches zu untersuchen / indem eSmehr als zu klar ist/ daß ste als Buchstaben müs-sen angesehen werden. Doch will 6-rK. joh.Voffius in seinem Buch lie 8cienlii8 ^larbema-tieis cap. VIII. §. 4. beweisen/ daß man solcheFiguren und nicht Buchstaben nennen müsse/wenn er in angeführtem Orte schreibet: DaSZeichen der Einheit war bey den Römern/ wievey den Griechen «ine einfache Linie/ weil solcheder einfachen Zahl als Eines am besten zukom-met / die Zehener schreiben sie mit zwey Creutz-rv«iß über einander gelegten Linien . demHundert gaben sie drey gerade Linien c . damitaber diese Figur desto bequemer möchte geschrie-ben werden/ so erwehlten siedas C, Lausend
gaben sie fünff gerade Linien M oder leichter zu
schreiben oder auch u. s. w. Allein wersiehet nicht/daß dieses zwar sinnreich erfunden/doch aber gezwungen heraus komme/ und dahermehrern Grund habe wenn man behauptet/daß die Römer nach Art der Griechen etlicheBuchstaben aus ihrem Alphabeth zum Zehlenerwehlet haben. Sonst«» scheinet v«S VofluMeynung von gleichem Gewichte mit des HarS-dörfferS in feinen Erquick,Stunden Part.Lp.f.zu seyn/ welcher den Ursprung der RömischenZahlen von verschiedener Faltung der Händen«nd Finger herleitet / dabey wir uns aber nicht
aufhal,