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Versuch Einer Mathematischen Historie / Verfertiget von Johann Christoph Heilbronner ...
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7» Cap.n. Von der Arithmetic insbesondere.

§. XIII.

Nachdem wir bißher von verschiedenen Zch-lungs-Arten und dem Ursprung der Zahlen ge-handelt haben; so wollen wir zum Beschluß die« >seSCapitels noch mit wenigem dieFinger-Rechen-Kunst / und die verschiedene Bedeutungen derZahlen betrachten. ES ist aber die Fmger-Re-chen-Kunst (OsKilonomis) eine Kunst mit denFingern zu zehlen/ oder die Finger anstatt derZiffern zugebrauchen : Z. E. wenn man denNagel des Zeiger-Fingers mitten an das Gelen-cke des Daumens in der linckenHand hält be-deut es zehrn u.s.w.

Indem diese Kunst heut zu Tage qantz inS Abnehmengekommen ist und auch nichts wichtiges in sich hält/ sowürde eS eine vergebene Arbeitftyn/ uns darbey lang auf,zuhalten; Wer etwa umständlichere Nach-und Unter-richt von dieser Kunst verlanget / der kan 'solchen beyBcda in seinem Werche<le temporibus & natura rerum,tn Johann Noviomagide numeris Lib.I. C. 14. und inJoh, Eelvvers Dactylonomia zur Genüge finden. Weraber alles kurtz und deutlich nebst denen barzu gehörige»Figuren haben will/ demkanberseel.Leupoldin seinemTheatro Arithmetico-Geometrico p. aiU allerbeste»

dienen.

§. XIV.

Was nun die verschiedene Bedeutungen,

welche

welche man in weitere Untersuchung der alten Schrifftmanwenden müßte/ werth seyn / daher wäre e< zu wün-schen / daß jemand weiter nachforschte. Indem aberder Nutzen nicht von so gar grosser Wichtigkeit und alleweitere Mühe/ wegen dem Mangel der Nachrichten/vergebens seyn würde/so können wir uns mit dem Fleißdieser gelehrten Männer begnügen lassen.