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Versuch Einer Mathematischen Historie / Verfertiget von Johann Christoph Heilbronner ...
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Eap.n. Von der Arithmetie insbesondere, tr

auch ein Artzney,Verständiger / wenn er dieseWissenschafft verabsäumet hat / denn / damithie der Kleinigkeiten nicht gedencken / wenn erncht einmal nach einer gegebenen Verhältniß ei-negröffere oder kleinere finden kan / so muß feinTreu und Glauben bey allen Verständigen fal-len/ wir wollen nicht sagen/ daß er sich offter-mahls/ wenn ihm etwas in einer gewissen Ver-hältniß bekannt ist / und nicht auf eine andereschliesst kan / vor Leuten/ die er weit geringerhalt / zu seiner Schande ziemlich bloß gibt.(§. IX. not. qq. C. i.) Gehen wir weiter undbetrachten diejenige / welche mit Handlung undandern Gewerben beschäfftiget seyn / so hat esdas Ansehen / als hatte die Rechen,Kunst diesogenannte Söhne der Weißheit verlassen / undund ihren Sitz bey den Kauffleuten genommen/weil diese meistentheils die erfahrneste darinnensind / denn das Geld lehret sie diese edle Wis-8 4 ftn-

Spiegel, p. ry. Und wer wolle dieses laugne» / «<lehret uns ja die tägliche Erfahrung / daß obgleich einegrosse Menge der Smöivsorum jumfepn/ dennoch mangezwungen wird/ in vielen Aemtern einen Ungelehrten/der lesen / schreiben und rechnen kan / zu setzen / weilinsgemein die sogenannte Gelehrte kaum addiren kön-nen. Undwareznwänschen/ daß die meiste diesen Feh-ler erkennen möchten und wohl bedencken/ daß nicht außallen 5curlioü!^uri! ein Mitien-Rath gcmachet würde/als der sich nnt seiner Wissenschafft der Gesetzen f»rt-helffen kan, sondern daß man mehrere im gemeinen Le-ben brauchte/ denen die Rechen-Kunst und andrrePra«ctische Theile der Mathematic mehrhelffenwürde/ als

das-nutze Corpus Juris Civilis,