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Versuch Einer Mathematischen Historie / Verfertiget von Johann Christoph Heilbronner ...
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Sap. ni. Von der Historie der Arithmetik. ,«>,

O thagoras selbsten dieselbe nicht nur zumSinnbild

seiner Natur-Lehre gemacht / so daß ein jedes^ das Rechnen verstehen mußte/ der ihn in hoher»st« Sachen hören wolle/ sondern er behaupteteP» auch/ daß sie die allerhöchste und nützlichste

% Wiffenschaffl sey / und wer sie recht Philoso-

tz» phisch verstehe und auß dem Grund inne habe/der besitze das wahrhaffttge höchste Gut (»).5 Man muß aber wie bey vielen andern / wennch man die Sache recht verstehen will/ einen Unter-in scheid zwischen der gemeinen und Philosophischenm Rechen-Kunst machen / indem die letztere nicht« die Eigenschafften der Zahlen / sondern durch^ die Zahlen die Eigenschafften wesentlicher Urbll-der vorstellet / wie solches auß seinen Sätzen (x)p erhellet / oder wenn man das Kind bey seinem

Namen

0,. . . . . . . -'-»

ll (u) Lacrt. L. VIII. §. 8.

i» (*) Wir wollen zur Probe einen nnd den andern av-

ii- deß oben belobten Herrn Druckers Philosophischen Hi-it storie/ wo er alle sehr ordentlich angeführet/ nehmen:W Als i.) Die Zahlen sind entweder Geistliche (intclle-li, öuales) oder Kunst-maffige (Sckntifici). Hier könneno wir gar leicht den Grund dieser Abtheilung entdecken/

o denn da wir oben gemeldet haben/ wie er die geheime

t , Rechen-Kunst von denEgyptiern/die gemeine aber vor»

> den Phoeniciern erlernet/ sorstklar/ daß er durch diel, geistliche Zahle« die geheime und nach HieroglyphischeaFiqnren eingerichtete Bedeutung und durch die Kunst-!i massig« den Gebrauch der Zahlen im gemeinen Leber»

« »erstehe; wie solches aus denrJsmbljcbs, Meursio undi. I Omerario kan ersehen werden.

,« . Die gerade Zahl ist unendlich / wird aber endlich/

f. wenn dir ungerade darzu kommt. Dieses zu erkläre»/«nd die wahre ttrsach anzuführeil / warum die geradeG f Zahl

l.