Eap. ni. Bon der Historie der Arithmetik.^;»»
cken; Es berichtet nemlich Suidar, daß iLöorur de»Hypatiae Mann gewesen seyn soli/ mit welcher er alsogelebet/ daß sie dabey beständig eine Jungfran geblie-ben sey. Allein Herr Drucker hat in seiner Philo-sophischen Historie p. IV. p. ij 7J . gründlich erwiesen/daß dieses nimmermehr habe möglich seyn können/ weiliLäorur viel jünger gewesen/ und also offenbar sey / daßSuidas hier einen gewaltigen Schnitzer begangen habe-Won ihren Schrifftcn haben wir nichts mehr übrig/darunter auch iit , Commenta»
rius in Diophantum ober dessen Arithmetisches Wercksolle gewesen seyn-
(rr) Ein Philosophe zu Alexandrien / der mit ge-dachtem Theone Alexandrino zu gleicher iZeit gelebethatte. Er ist insonderheit in Ansehung der Mathema-tic berühmt und ist nur zu bedauren/ daßnrchts mehrersvonseinenSchrifftenbißaufunserrZeiten gekommen ist.Was die Aritmethische Schrifftcn anbelangt / so ha-ben wir nicht weiter/ als waSder berühmte Joh. w*l-lisius zu Oxford 16a. z- herausgegeben und hernachdem dritte» Theil seiner Mathematischen WerckenOxon. 1699. fol. eingerücket hat / und ist solches nichtsanders als eine gewisse Art grosse Zahlen zu multiplici-ren.
(ss> Er war auß der Stadt Madaura in Ak-ica, undlegte den Grund zu seiner Gelehrsamkeit zu Carthago.Das Lob legt ihm das Alterthum bey/ daß er ein vor-trefflicher Redner / Juriste und Platonischer Philoso-phe gewesen sey / der da Griechisch und Lateinisch außdem Grund verstund. Wenn er gelebet habe/ istnochnicht gewiß / die meiste setzen ihn in die Zeiten desAntonini Pii , Petavius aber hält davor / daß er unterTrajano geschrieben habe. Wir haben noch viele Schriff-ten von ihm/ allein sein Arithmetisch Werck ist unter dieBerlohrnezuzehlen. Es wollen^ einige behaupten / alshatte Apulejn; zuerst unter den Römern von der Rechen-Kunst geschrieben; denn finden wir indesockiodori li.
bro dc Mathematicis Disciplinis folgendes : Reliquae in.
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