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Versuch Einer Mathematischen Historie / Verfertiget von Johann Christoph Heilbronner ...
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t ) s Cap. iv. Von der Historie der Arithmetik/

Joh* Müller Regiomontanus gebraucht-die De-cimal-Nechnung zuerst zu Ausrechnung der Ta-bularum Sinuum (ggj , Benedictus Florenti-nus

metica «der stehen in dem dritten Theil seiner Schriff«ten/ welche zuerst An.it 14- zu Pariß und hernach An.rf6f. zu Basel in z. Volumiml-us zusammen sind ge-druckt worden.

(ff) Ein Oesterreicher. Er wurde 14»z. in einemStädtlcin Peurbach gebohren. Die Mathcmatie wargleich in seiner Jugend semgröstes Vergnügen/ darin-nen er es auch so weit brachte/ daß ihn jedermann zuderseibenZeit bewunderte/ daher er auch allenthalbenzum Lehrer begehret wurde. Unter seinen vielen Bü-chern befindet sich auch ein lnrroäuÄonum mArirhmeti-eam. Endlich starb er A. 1461. und also imzbsienJahrseines Alters.

(gg) Er ist A. 14)6. in KönigSberg einem Stadt-lein rn Francken gebohren worden/ daher er auch R,e-giomontanus geuennet wurde. Gleich im 12. Jahrwurde er nach Leipzig geschickt / allwo er sich aus dieArithmetik und Geometrie legte. Allein diese TheilederMathematic hatteernur deswegen erlernet/ damiter seinen Haupt-Endzweck/ der anf die Astronomie ge-richtet war/ desto geschickter erhalten konnte: Indemer aber damals in Leipzig niemand hatte / der seinemVerlangen ein Genügen zuthun vermögend war / sohatte er sich nach Wien zu dem berühmten Peuerbachbegeben / von welchem er mit Freuden aufgenommenund gründlich unterrichtet wurde: Durch den er auchmit dem Cardinal Bessirion bekannt wurde / mit wel-chem er nach Italien gezogen und wegen seiner Wlsten-schafft allenthalben hochgeschätzet wurde. Nach diesemSieng er nach Wien lind lehrete daselbsten als i'roletlorMatheseos biß er von dem König in Ungarn unter Ver-sprechung eines Jährlichen Salarii von roo-Gold-Gul-deu nach Raab gezogen wurde / woselbst er auch so lan-