m Cap.vil. Von der Historie der Arithmetik/
§. U. >
Arithmetica Militaris , Autore Ciet montio, *
Rei tormentariae Commiflario, Edit, fecunda*Argent. 1707. i».Frantzösisch.
Er handelt darinnen die gemeine Arithmetik ab/gibt aber solche Exempel / welche denen nützlich undnöthig seyn/ die in dem Krieg dienen wollen. DieAußziehung der Cubir - Wnrtzel zehlet er unter die cu- lriöse Stücke der Rechen-Kunst/ und istder Meynung/
«ls tönte ein Soldat dieselbe nicht gebrauchen / er hatte ;es auch bey keiner Gelegenheit wahrgenommen / daß em zIngenieur und Feldmesser dieselbe nöthig gehabt hatte.Allein daß dieser Satz irrig sey / wird ein jeder / derdie Artillerie nur ein wenig geleruet / leicht einsehenkönnen/ indem dieselbe in Verfertigung eines Eal'mer-Stabs und Außrechnung der weite der Mineu-Kam-niern allerdings erfordert wird,
§. m.
Joannis Poleni neu' erfundene Rechnungs-Machine.
Es stehet solche in seinen Miscellaneis, die er zu Ve-nedig
in der Königlichen Bibliothek zu Paris aufbehalten jwird / nach diesem hatten solche Arbeit verrichtet
Cornelius Agrippa in libris de occulta Philosophia,Adamus Adamandus Kochanskus in considerationibuscirca Quadrata & Cubos Magicos , welche in denen leip-ziger Actis Erudit. i 6 % 6 . p 391- stehe» / Claudius Ca-lpar Eachetus in Problematibus elegantiis circa nume-ros, Frenicle in einem besondern Ä'actat/ welchen dek Hire nach dessen Tod An. 1693. herausgegeben/ undPoignard in dem Buch de quadratis Magicis 1703.ve ia Hire aber hat von denselben am allerweitlanffig-sien gehandelt - Wir werden auch unten dieselbe in et-was erklären / obgleich dieselben keinen grossen Nutzenhaben / so könne» sie doch zu vielen guten Gedärmen ,Anlaß geben. !