und Dyadici,
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§. ix.
Wollen wir von dieser Arithmetica Tetra-ctyca aufrichtig urtheilen / so müssen wir be-kennen / daß diejenige/ welche solche wegen ih-rer Deutlichkeit hochschätzen/ sich harte betru-gen / indem sie dabey nicht erwegen / daß dieseRechnungs.Art nurauß der Ursache dunckel ist/weil man sich neue Begriffe von den Zahlen ma-chen muß/ da man doch der andern von Ju-gend auf so starck gewohnt ist: und zudem kanniemand so leichte die Grösse der Vortheile ein-sehen/ denn ob gleich die Producte nicht so großseyn/ wie in der gewöhnlichen Arithmetic/ fSist die Menge der Zahlen desto grösser / und dan-nenhero die Reduction desto verdrießlicher.Was die Logarithmos anbelangt / so haben wirderselben heut zu Tag so viel als wir nöthig ha-ben: Und ist also der Nutzen von dieser Rech-riurrgs - Art so wichtig nicht/ wobey nichts wei-ter zu bewundern ist / als der sinnreiche Einfalldes seeligen Weigels/ da er aus zweyWorten ei-nes Auroris eine gantz neue Rechnungs-Art er-funden hat.
§. x.
Die Dyadische Rechnung (Arithmetica b!--naria vel dyadica) ist eine WissenschaffL alleZahlen mit i und o zu schreiben/ und mit die-sen beyden Ziffern zu rechnen.
Es hat diese Rechnungs-Art der Herr von Leibnitz er-funden/ und dieselbe An. 1705. der Königlichen Akade-mie zu Panß übergeben / welche sie auch mit vielemVergnügen aufgenommen. Denn so hat auch de La-L->x gleich darinnen angemerckt / daß die Zahlen in die-
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